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Theaterpraktiken und Ästhetiken der Migration (Ausgewählte Konzepte der Theaterästhetik)
Studienorientierung mit der ZSB • Theaterwissenschaft
Termin & Ort
25.11.2026 16:00 - 18:00 (Merken)
30 freie Plätze

Kaum ein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht über Zuwanderung, Flucht oder Integration berichtet und diskutiert wird. Was viele dieser Debatten jedoch ausblenden, ist die Tatsache, dass Migration kein Phänomen der Gegenwart ist. Ganz im Gegenteil: „Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Migration“, wie die Historiker:innen Christiane Harzig und Dirk Hoerder konstatieren. Sie weisen darauf hin, dass Sesshaftigkeit historisch wie gegenwärtig eher die Ausnahme als die Regel darstellt. Migration ist somit ein grundlegendes Phänomen, das Geschichte und Gegenwart nachhaltig prägt.

In dieser Vorlesung wird nach dem Verhältnis von Theater und Migration gefragt. Migration wird dabei nicht nur als Gegenstand des Theaters, sondern als eine zentrale Voraussetzung seiner Geschichte und Entwicklung verstanden. Im Mittelpunkt stehen mobile Theatermacher:innen und ihre Migrationsbiographien sowie die Frage, wie Mobilität und Migration Theaterpraktiken und ästhetische Entwicklungen geprägt haben. Darüber hinaus werden künstlerische Praktiken und Ästhetiken ebenso untersucht wie Repräsentationen von Migration im Theater, Fragen nach Sichtbarkeit und Teilhabe sowie strukturellen Ausschlüssen im Theaterbetrieb.

Für diese Veranstaltung sind Gruppenanmeldung (max. 20 Personen) im Rahmen des Studienerkundungstags möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Team Schulkontakte: schulkontakte.zsb@lmu.de

Anmeldung für die Veranstaltung

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