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Geschichte Europas 1973 bis zur Gegenwart
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Termin & Ort
22.01.2018 16:15 - 17:45 (Merken)
Anmeldung
01.10.2017 00:00 - 26.01.2018 23:00
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Seit den späten 1970er Jahren entfaltete sich in Europa eine geschichtliche Epoche „nach dem Boom“, die die meisten ökonomischen und soziokulturellen Gewissheiten der bürgerlichen Moderne, aber auch des kommunistischen Gegenentwurfs fraglich werden ließ. Sie prägte in Ost- wie Westeuropa in jeweils spezifischer Weise die 1980er Jahre, untertunnelte die Zäsur von 1989 und setzte neue, langfristig wirksame und tiefgreifende Umbrüche frei. Das große politische Ereignis des Jahres 1989, die Befreiung der osteuropäischen Völker vom Kommunismus und ihre Demokratisierung, ist in diese übergreifende Dynamik eingebettet. Ausgehend von diesen historischen Pfadabhängigkeiten fragt die Vorlesung auch mit Blick auf gegenwärtige Herausforderungen in der Finanz-, Wirtschafts- und Migrationspolitik nach den strukturellen Zusammenhängen zwischen dem konstruierten Bild von der „Krise“ Europas und dem gleichzeitig geäußerten Willen, die Situation durch „mehr Europa“ zu bewältigen.