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David Humes "Untersuchung der Prinzipien der Moral" und die Grundlagen der empiristischen Ethik
Studieren Probieren • Philosophie
Termin & Ort
08.11.2017 14:15 - 15:45 (Merken)
Anmeldung
01.10.2017 00:00 - 26.01.2018 23:00
Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Eine Anmeldung ist nicht möglich

Humes Moraltheorie gründet im Begriff des „Sentiment“ (Gefühl, Empfindung). Tugendhaft, so Hume, ist „jede geistige Handlung oder Eigenschaft, die in einem Zuschauer das angenehme Gefühl [Sentiment] der Billigung hervorruft“. Die Feststellung tugendhafter Inhalte beruht teilweise auf der Empirie, teilweise auf der aktiven Einübung des eigenen Urteilsvermögens. Das moralische „Sentiment“ ist für Hume damit eine Kulturleistung, strukturell vergleichbar mit der Geschmacksbildung im Ästhetischen.

Mit Kants Pflichtenethik, oder mit dem Utilitarismus, ist Humes Ansatz nicht vereinbar. Historisch entstand er jedoch als Antwort auf Hobbes, den Philosophen des Bürgerkriegs. Gerade in turbulenten Zeiten bietet Humes pragmatische Humanität eine feste Grundlage.